Zentrales Sicherheitsmanagementsystem für weltweit führenden Technologie- und Industriegüterkonzern
19.09.2017
Optimal vernetzt: 163 Einsatzkräfte der voestalpine Standortservice GmbH in Linz nutzen nun eine gemeinsame Nachrichten- und Einsatzleitzentrale

Ein zentrales Sicherheitsmanagementsystem für Betriebsfeuerwehr, Werksicherung und Rettung – Für den Linzer Standort des international tätigen Technologie- und Industriegüterkonzerns voestalpine entwarf VOMATEC neue technische Lösungen, die die Kommunikation der Einsatzkräfte verbessern. Alle Gefahrenmeldeanlagen können nun zentral überwacht und gesteuert werden.

 

5,2 km² Werksgelände, drei Hochöfen: Am Standort Linz (Österreich) produzieren die fast 11.000 Mitarbeiter täglich rund 17.000 Tonnen höchstwertigen Stahl für die internationale Automobil- und Haushaltsgeräteindustrie sowie die Öl- und Gasindustrie.   

 

95 Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehr, 47 Kollegen aus der Werksicherung, 17 Notfallsanitäter und vier Notärzte arbeiten in Linz im Schichtbetrieb, um im Notfall Tag und Nacht schnell vor Ort sein zu können. Benötigt wurde ein neues, zentrales Sicherheitsmanagementsystem, das die einzelnen Einsatzzentralen besser miteinander vernetzt.

 

Neue technische Lösung verbessert die Kommunikation der Einsatzkräfte

Das Ziel: Betriebsfeuerwehr, Werksicherung und Rettung in einem gemeinsamen Nachrichten- und Einsatzleitzentralen-Verbund zusammenführen. Unter einer einheitlichen Oberfläche sollten zudem alle Subgewerke angeschlossen und deren Meldungen vollständig integriert werden. Zudem wollten die Einsatzkräfte über das System die Kommunikation steuern und Telefon, Sprechanlagen usw. bedienen können. Von einem oder mehreren zentralen Bedienplätzen sollen Meldungen bearbeitet und Alarme quittiert werden.

 

Vor drei Jahren begannen die Entwickler der VOMATEC mit dem Projekt zur Migration von ARIGON®PLUS. Zunächst erarbeiteten sie Lösungen für die Anbindung der Gefahrenmeldeanlagen, dann implementierten sie ein Kommunikationssystem für die Betriebsfeuerwehr. Im Anschluss wurden verschiedenste technische Systeme der Werksicherung und der Rettung aufgeschaltet. Entsprechend der Kundenwünsche passten die VOMATEC-Mitarbeiter das zentrale ARIGON® PLUS-System nach und nach so an, dass es optimal auf die Betriebsabläufe und die verschiedensten Anwendungsbereiche abgestimmt ist.

 

50.000 Datenpunkte sind mit dem System verknüpft

Für die Einsatzdisposition erarbeiten sie etwa ein neues Ereignismanagement, technische Lösungen für die verschiedenen Örtlichkeiten, Wachbuch, Statusmonitor und entwickelten die Strukturierte Notrufabfrage.

 

Für das Gefahrenmanagement (GMA) gab es eine GMA-Verwaltung, ein neues Graphisches Informationssystem, ein Videomanagement und das entsprechende Meldungsfenster.

 

Und die Verwaltung wurde mit den Modulen Berichte, Personen, Fahrzeuge, Reportdesigner, Organisationen, Abrechnung, Termine, Dokumente sowie Objekte ausgestattet.

 

Zahlreiche Interfaces, etwa zu Brandmeldeanlagen, zu Personennotrufsystemen oder Einbruchmeldesystemen, können nun an das Sicherheitsmanagementsystem angebunden und zentral von dort gesteuert werden. 50.000 Datenpunkte sind mit dem System verknüpft.

 

Vor kurzem nun hat die voestalpine Standortservice GmbH das Projekt final abgenommen. Derzeit befindet es sich im Testbetrieb. 

 

Von Projektbeginn an konnten die voestalpine-Einsatzkräfte den Support der VOMATEC nutzen: Die Hotline steht seitdem auch für Fragen zur Anwendung des System zur Verfügung, in Notfällen können die Mitarbeiter rund um die Uhr anrufen.

 

Die Auftraggeber schätzten die hervorragende Projektumsetzung mit Bezug auf Zeit, Kosten und Qualität und sehen mit der Firma VOMATEC ein zuverlässiges Unternehmen, welches auch zukünftig als wertvoller Partner einbezogen wird.

 

 

Bildquelle: Copyright: voestalpine AG, Quelle: voestalpine.com